Vorsicht bei Zeitabrechnung & Schnellladung

PRO-CHARGE Team
Datum 07.10.2025
Lesedauer: 2 Minuten

Warum Schnellladen nicht immer die beste Wahl ist
Beim Laden eines Elektroautos kann es einen großen Unterschied machen, wie und wo du dein Fahrzeug mit Energie versorgst. Besonders an Ladesäulen mit Zeittarif ist Vorsicht geboten: Hier zahlst du nicht für die geladene Strommenge, sondern für die Zeit, die dein Auto an der Säule hängt. Was zunächst fair klingt, kann schnell teuer werden – vor allem, wenn du dein Fahrzeug bis 100 % lädst oder bei niedrigen Außentemperaturen unterwegs bist.
Wenn Kälte und Ladezeit den Preis hochtreiben
Im Winter oder bei kühlen Temperaturen schützt das Batteriemanagementsystem den Akku, indem es die Ladeleistung automatisch reduziert. Das verlängert den Ladevorgang – und bei Zeittarifen summieren sich die Minuten schnell. Ähnlich verhält es sich beim Volladen des Akkus: Ab etwa 80 % SoC (State of Charge) sinkt die Ladegeschwindigkeit deutlich, weil der Akku nur noch mit geringerer Leistung geladen werden kann. Das bedeutet: Du zahlst für Zeit, in der nur noch wenig Energie fließt.
Clever laden – effizient und kostenschonend
Die ideale Strategie lautet: Lade nur so viel, wie du wirklich brauchst. Bis etwa 80 % SoC ist der Ladevorgang am schnellsten und effizientesten. Das spart nicht nur Geld, sondern schont auch den Akku und verlängert seine Lebensdauer. Auf längeren Strecken ist es oft günstiger und zeiteffizienter, mehrere kurze Stopps an Schnellladesäulen einzuplanen, anstatt das Fahrzeug einmal komplett aufzuladen.
Fazit: Mit Ladezeit bewusst umgehen
Wer die Abrechnungssysteme kennt und das Ladeverhalten anpasst, kann seine Ladekosten deutlich reduzieren. Besonders an Schnellladesäulen mit Zeittarif lohnt sich ein wachsames Auge auf die Ladeanzeige. So bleibt dein E-Auto mobil, der Akku fit – und dein Geldbeutel geschont.







